Sich mit der Zukunft der Städte zu befassen, ist ja hip wie nie. Da treffen sich ITler, Stadtplaner, Soziologen, Designer, Verwaltungsmenschen, Ingenieure und alle anderen, um die Lebensräume unserer Zukunft zu gestalten. Es ist ja auch ein sehr sehr aufregendes Gebiet. Technologisch sind unsere Städte nämlich über weite Strecken noch weiße Flecken auf der Landkarte: Klar, die Verkehrsinfrastruktur ist vernetzt und intelligent. Auch Überwachungskameras gibt es zur Genüge. Aber das eigentliche Potential einer vernetzten Stadt ist noch nicht mal im Ansatz ausgeschöpft. Read the rest of this entry »

Je flexibler unsere Mobilität gestaltet wird, desto vielfältiger entwickeln sich Geschäftsmodelle und damit Pricing- und Tarifmodelle. Im Öffentlichen Verkehr stößt die Innovationsfähigkeit schon durch die Tarifverbünde an ihre Grenzen. Jede Änderung, jede Weiterentwicklung muss hier mit zig Partnern abgesprochen werden. Das macht Innovationen schwer und langsam. In den letzten Jahren scheint sich aber auch in diesem Bereich etwas zu tun. Read the rest of this entry »

Vor einigen Wochen ist uns das hier untergekommen: Im Rahmen des Salone del Mobili, der renommierten Mailänder Möbelmesse*, stellte BMW ein paar Sitzinseln aus: Selbstbewusst sollten sie das Gefühl, dass man bei der Fahrt mit einem BMW hat, widerspiegeln: nämlich vor allem ruhig. So luden die Sitzinseln mit Titel „Quiet Motion“ auch zum Ausruhen ein. Sprich: Das Lebensgefühl in einem BMW zu fahren ist so entspannend, dass man es auch außerhalb des Autos nicht missen soll. Read the rest of this entry »

Das eigene Auto vermieten? Wer macht das eigentlich?! Immer mehr Menschen. Unter anderem diese drei Autobesitzer: Beate aus Graz, Klaus aus Wien und Markus, auch aus Wien. Wir haben mit den dreien über Ihre Motivation, ihr Auto zu vermieten, und ihre Erfahrungen dabei gesprochen. Alle drei sind auf carsharing247.at aktiv. Ihre Erfahrungen machen auf alle Fälle Mut, es selbst einmal zu versuchen. Read the rest of this entry »

Heute sprechen wir mit Heiko Barner?oi, Marketing Manager Deutschland von CiteeCar. CiteeCar ist ein Carsharing-System, das nicht in das derzeit übliche Schema passt. Trotzdem (oder gerade deshalb?) scheint es gut zu funktionieren – derzeit in Berlin und Hamburg. Heiko Barner?oi verr?t uns, wie das System in der Praxis funktioniert, die n?chsten Schritte und über die Liebe, die man auch zu einem Auto entwickeln kann, das einem nicht geh?rt. Read the rest of this entry »

Heute sprechen wir mit Robert Reithofer, Gesch?fstführer und Gründer von carsharing247, dem führenden Peer-to-Peer-Carsharer auf dem ?sterreichischen Markt: über ein lern-intensives erstes Jahr, wie schnell man sich von einem Business Model trennen kann (und muss) und dass die Kombi Carsharing-Auto und Neusiedlersee-Jolle auch multi-modal ist. Read the rest of this entry »

Letzte Woche hatten wir das Vergnügen den “Mittwoch Abend mit Alexander Goebel” auf Radio Wien zu verbringen. Thema der Sendung war der Trend des Teilens und Tauschens: Warum das Auto als Status-Symbol unwichtiger wird, wie Teilen und Tauschen unsere Konsumgewohnheiten ver?ndert und welche Chancen der Trend auch für Unternehmen birgt. Vielen Dank, Alexander Goebel, für das angenehme Gespr?ch! Hier gibt’s das Interview mit frührot-Gesch?ftsführerin Tanja Weber zum Nachh?ren!

Tanja Weber Teil 1

Tanja Weber Teil 2

Unter den vielen wirklich neuen Dingen, die uns das Internet beschert hat, ist das Peer-to-Peer-Prinzip eines der folgenreichsten. Das Peer-to-Peer-Prinzip krempelte und krempelt immer noch in den verschiedensten Branchen Gesch?ftsmodelle von Grund auf um. Die Musikindustrie begann zu zittern, als Musikliebhaber über Napster Musik unter einander einfach zu verschenken begannen. Mittlerweile buchen wir unseren Urlaub über airbnb, lassen uns bei Amazon von anderen Usern zum Kauf beraten und leihen uns schon mal das Auto bei einem privaten Carsharer aus. Read the rest of this entry »

Zugang ersetzt bekannterweise Besitz. Das Leihen von Verkehrsmitteln aller Art erorbert sich langsam einen fixen Platz in unserem Verkehrsmittel-Mix. Wien war mit seinem City-Bike-Programm bei den ersten St?dten der Welt. Zehn Jahre sp?ter hat jede Weltstadt, die etwas auf sich h?lt, ein solches Rad-System. Seit heuer nun endlich auch New York City.

In San Francisco erprobt man gerade ein neues Leih-System – dieses Mal für Elektro-Scooter. Read the rest of this entry »

Eine unserer Thesen zur Entwicklung der zukünftigen Mobilit?t: Es geht nicht nur darum, von A nach B zu kommen, sondern vor allem darum, wie. Der Weg ist das Ziel. Im Zeitalter des Multitasking wird die Zeit der Fahrt nicht nur zum Vorw?rtskommen genutzt, sondern auch zum Arbeiten, Relaxen, Socializen, etc. Die ?Premiumisierung“ macht auch vor der Mobilit?t nicht halt. Im Automobil-Segment ist das ein alter Hut. Jetzt ziehen ?V und andere Mobilit?tsformen nach.

Der Skybus in Madrid setzt auf ein Premium-Bus-Service. Premium wird dieses Bus-System durch sein Service und seine Ausstattung. Das Service funktioniert ?hnlich dem Anruf-Sammel-Taxi und erm?glicht die Abholung direkt vor Ort. Gefahren wird mit Kleinbussen, die mit einer hochwertigen Innenausstattung und WLAN punkten. Ein ?hnliches Service bietet Gutsi Express Commuting in London. Hier wird ein flexibles Abhol-Service in hochwertigen Fahrzeugen speziell für Pendler geboten. Und konkret mit einer besseren Lebensqualit?t geworben: ? GUTSi makes commuting a stress free and positive part of your day. [...] GUTSi enhances your life and gives you back precious time.“ Innovativ ist auch das Tarifmodell, das in Form einer Flatrate funktioniert. Ab 149 Pfund im Monat ist man dabei.

Wegzeiten zum Arbeiten zu nutzen, geh?rt schon dazu. Dafür braucht man Internet, und damit punktet seit ihrem Start auch die westbahn. Spezielle Business-Abteile bieten mittlerweile alle Zuggesellschaften. Einen Schritt weiter geht da Thalys, die zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden verkehren. Sein LeSalon stellt ein eigenes Besprechungs- und Meeting-Abteil dar: ?Vier luxuri?se Sitze um einen Besprechungstisch machen den Bereich mit einer Garderobe, Steckdosen und WiFi-Anschluss* zu einem vollwertigen Arbeitsraum. [...] Cateringservice am Platz, [...] Bereitstellung internationaler Presse, Taxireservierung w?hrend der Fahrt etc.“ sind inklusive. Die gleiche Zielgruppe – Gesch?ftsreisende gemeinsam zu einem Ziel unterwegs – hat der Bustouristiker Spillmann. Spillman bietet einen eigenen Konferenz-Bus mit Konferenz-Tischen, Pr?sentations-Equipment, Internet und einer Bord-Bar zur Verpflegung.

Im Bereich der Flugreisen macht KLM vor, wie die Reisezeit besser genutzt werden kann. Im KLM Meet and Seat-Programm kann man sich seinen Sitznachbarn aussuchen – und zwar auf Basis seines Social-Media-Profils. Man kann auch einen überblick darüber bekommen, welche Leute auf dem Flug unterwegs sind und wo sie sitzen. Das Ganze provoziert eine ganze Menge Skepsis (wer es genau andersrum will, kann sich bei Air New Zealand einen freien Nachbarsitz wünschen), aber KLM hat in den vergangenen Jahren seine Innovationsf?higkeit und Experimentierfreude bewiesen: sehr oft ging die Rechnung auf. Die Meldung über den Flug, den ein DJ ausschlie?lich über Twitter-Follower chartern konnte, hatte mit Sicherheit mehr PR-Wert als jede klassische Werbung. In KLM Tile&Inspire rief man Facebook-User auf, sich in ihrem Profil-Bild in traditioneller Delftware-Montur zu zeigen. 4.000 Profil-Bilder wurden ausgew?hlt und auf die Au?enhaut einer Boeing 777 gedruckt. Also dürfen wir gespannt auf die Erfahrung mit Meet and Seat warten. Zuletzt wurden zus?tzliche Strecken angeboten, aber ein ausführlicher Erfahrungsbericht findet sich noch nicht im Netz.

Auf die Premium-Schiene setzt seit Anfang des Jahres auch Sixt mit seinem MyDriver-Service. In 11 deutschen St?dten und Wien gibt es das Fahrer-Service, das Luxuslimousinen und einen Chauffeur per App zu Preisen, die durchaus mit Taxi-Tarifen konkurrenf?hig sind, zur Verfügung stellt. Ein ganz anderes Lifestyle-Service bietet Fleurette Kids in Ottawa/Kanada. Fleurette Kids ist ein Fahr-Service für Kinder. Damit kann man einerseits seine Kinder von Freund zu Ballet zum Tennis chauffieren lassen. Andererseits darf man den Fahrer auch darum bitten, dass die Kinder auf dem Weg auch noch verpflegt und bespielt werden.